#54: Coding-Camp

Shownotes

In dieser Folge nehmen Felix und Kay euch mit ins diesjährige Coding Camp in den Niederlanden. Eine Woche lang arbeitet das Team gemeinsam in einer abgelegenen Jagdhütte – mit viel Zeit für konzentriertes Arbeiten, Austausch und gemeinsame Aktivitäten. Dabei sprechen die beiden darüber, wie die Idee entstanden ist, wie so eine Woche organisiert wird und welche unterschiedlichen Bedürfnisse im Team berücksichtigt werden müssen. Außerdem geht es darum, welche Learnings aus dem letzten Coding Camp diesmal eingeflossen sind.

Eine Folge über gemeinsames Arbeiten außerhalb des Büroalltags, Teamdynamik und die Frage, was ein gutes Coding Camp eigentlich ausmacht.


🎧 Hosts:
Felix Dransfeld & Kay Domrose – Geenen IT-Systeme GmbH, Dortmund
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00:00:05: Felix: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von unserem Webcafé. Und wir hatten ja letzte Woche schon eine besondere Folge. Diese Folge ist schon wieder besonders. Wir sind nämlich diesmal nicht in unserem beschaulichen Webcafé, sondern wir befinden uns ein bisschen nördlich von Almelo in Holland und sind in unserem Coding-Camp. Was es damit auf sich hat, das wollen wir euch heute so ein bisschen erzählen. Aber als erstes freue ich mich natürlich erstmal, dass du, Kay, heute wieder mit dabei bist. Letztes Mal hast du mich alleine gelassen.

00:00:31: Kay: Ja, hallo auch von mir. Und ich muss ja sagen, du hast einen echt guten Job gemacht, Felix. Ich habe es mir angehört nochmal und für so kalter Start rein. Und du hast mir auch noch erzählt, es waren ein bisschen widrige Bedingungen. Dafür war das echt fantastisch. Also ich habe es mir gerne angehört. Ich hoffe, den anderen Leuten ging es auch so. Vielleicht reden wir heute auch kurz ein, zwei Sätze drüber. Aber erst mal Hut ab.

00:00:50: Felix: Ja, das Schöne ist ja immer, dass man in der Endfassung dann nicht sieht, wie viel Arbeit da drin gesteckt hat und wie viele Takes ich gemacht habe. Also bis ich die erste Aufnahme im Kasten hatte, heute sind schon mal fünf Versuche ins Land gegangen. Und es ist nicht einfach alleine, weil so die Dynamik so ein bisschen fehlt und die Zeiten, wo man nachdenken kann.

00:01:06: Felix: Genau. Ja, heute ist auch ein bisschen widrig von den Umständen. Die Leute, die das im Video sehen können, die sehen das. Wir haben nur ein Mikrofon, das geben wir uns immer hin und her. Aber Lisa wird das sicherlich so schneiden, dass man das nicht groß hört. Und dann wird es hier gut funktionieren. Ja, Kay, hast du ein Getränk mitgebracht heute? Ich weiß es natürlich schon, aber stell es doch vor.

00:01:23: Kay: Das ist jetzt, glaube ich, das Szenario, wie wir es uns ursprünglich überlegt haben. Wir beide sitzen zusammen im Büro und so ein Mikrofon steht in der Mitte und dann plauschen wir darüber. Nur, dass wir jetzt heute nicht im Büro sind, sondern hier in dieser wunderschönen, etwas rustikalen Jagdhütte, mag man meinen. Also wir sitzen hier so in dicken, fetten Ledersesseln, die wirklich sehr gemütlich sind vor einem rustikalen Hintergrund.

00:01:44: Kay: Und ich habe mir ein Getränk mitgebracht und weil wir hier jetzt auf die Schnelle nichts Fancyges bekommen haben, habe ich jetzt einfach hier ein zumindest fancyges Glas mit Orangensaft. Und ich muss an der Stelle mal sagen, ich war ja in meinen letzten Urlaubsausflügen fleißig und habe fleißig neue Tees geholt. Das heißt, ich habe jetzt, meine Regalwand zu Hause, fünf, sechs neue und verschlossene Tees stehen, weil ich mir natürlich diese Erst-Experience mit dir aufheben möchte. Das heißt, so langsam müssen wir mal wieder einfach nur für die Tees da ordentlich Tempo bringen.

00:02:13: Felix: Ja, das ist perfekt. Ich habe ja richtig auch Tees upgegradet. Du hast es gehört, ich war in Schweden und konnte da auch nicht sein lassen, einen Haufen Tees zu kaufen. Heute habe ich tatsächlich auch einen Tee dabei, weil hier eine der Mitarbeitenden einen Earl Grey gekauft hat und da schließe ich mich natürlich gerne an, den auch zu trinken, hier mit einem Schlückchen Milch. Ganz lecker, ich probiere auch.

00:02:32: Felix: Da haben wir schon ein paar Kannen hiervon getrunken, sehr lecker. Wird mich also schön über die Folge tragen. Kay, wir wollen heute über das Coding-Camp sprechen. Das ist so ein Format, was wir jetzt zum zweiten Mal machen. Haben haben aus der ersten Variante auch schon so ein bisschen Learnings mitgenommen. Und heute wollen wir die Zuhörer hier so ein bisschen mitnehmen, was es damit auf sich hat, warum wir das machen. Wolltest du einen Aufschlag machen?

00:02:54: Kay: Jetzt, wo ich so drüber nachdenke, meine ich mich zu entsinnen, dass wir sogar mit dem Podcast angefangen haben, kurz nachdem wir aus dem Coding-Camp wieder zurückgekommen sind. Ich kann mich ganz dunkel erinnern, dass wir da schon so Andeutungen gemacht haben. Und ich glaube sogar auch schon eine kleine Recap-Folge, wenn ich mich jetzt nicht ganz entsinne. Das war, glaube ich, ist das drei Jahre her oder zwei Jahre?

00:03:14: Felix: Ich habe es natürlich als gute Vorbereitung nachgeguckt. Wir sind am 1. September 23 geflogen und waren damals in Südfrankreich in der Nähe von Toulouse. Und das war ein fantastisches Haus, hat auch seine Downsides, kommen wir gleich noch zu. Aber das war unglaublich geil, ein super Pool. Wir hatten ein geniales Wetter. Anreise war natürlich ein bisschen beschwerlich, aber das war cool. Genau Ende September 23. Und tatsächlich haben wir im Dezember 23, da bin ich jetzt nicht 100% sicher, sicher meine ich, dass wir unseren ersten Podcast aufgenommen hätten. Also tatsächlich passt das ganz gut.

00:03:43: Kay: Und kannst du dich noch erinnern, wie wir damals auf die Idee zu diesem Coding-Camp gekommen sind? Das kann ich nämlich nicht mehr so richtig nachvollziehen. Also es ergibt sich natürlich so ein bisschen, wenn man häufig mal Firmen-Events macht und auch irgendwie Workshops und versucht ein bisschen besondere Events als Firma zu organisieren. Aber wie wir jetzt konkret auf dieses Coding-Camp-Szenario gekommen sind, kann ich mich nicht mehr erinnern.

00:04:04: Felix: Ja, du hast eben schon die Recap-Folge angeteasert, die wir tatsächlich aber nie gemacht haben. Die war aber in unserem Backlog. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass wir sie nie gemacht haben, weil du dann irgendwann gesagt hast, boah, das ist eigentlich verjährt, was sollen wir da noch drüber erzählen? Und deswegen war ich jetzt auch ganz heiß, dann wirklich eine, ich sag mal in Anführungsstrichen, Live-Folge zu machen.

00:04:21: Felix: Ich weiß auch nicht mehr ganz genau, wie wir drauf gekommen sind, das zu machen. Aber so die Idee von, dass man eben an einem schönen Ort arbeitet und irgendwie eine gute Zeit zusammen hat, das habe ich schon länger. und gerade wir jetzt als halbwegs Remote Company, also wir sind ja so von denen, wo die Leute wohnen, sind wir über ganz Deutschland so ein bisschen verteilt.

00:04:40: Felix: Wir haben natürlich dienstags immer das Büro in Dortmund und kommen da aber ja verhältnismäßig jetzt zu anderen Firmen eher seltener zusammen. Und dann ist es natürlich schon cool, wenn man mal so eine Woche richtig auch aufeinander hockt und coole Sachen machen kann. Und das ist ja eben auch ein Part von diesem Coding-Camp, dass wir viel Spaß hier haben wollen. Oder vielleicht ist das sogar das Wichtigste.

00:04:59: Felix: Ich habe immer gesagt, schon beim ersten Coding-Camp und jetzt eigentlich auch wieder. Wir haben drei Komponenten. Das erste ist, wir wollen Teambuilding machen. Das zweite ist, wir wollen auch viel arbeiten. Und das dritte ist, wir wollen hier auch viel lernen. Und beim letzten Mal haben wir das noch intensiver auch vorbereitet, dass ganz viele Leute und ganz viele Mitarbeitende hier richtig Workshops mitgebracht haben.

00:05:18: Felix: Und Gabriel wird jetzt diesmal wahrscheinlich noch was über KI erzählen. So, das finde ich ganz cool. Aber wir haben das jetzt nicht mehr so durchgetaktet, wie das die letzten Male war.

00:05:26: Kay: Ich finde ja sowas immer ganz spannend. Also alles, was so ein bisschen abseits vom normalen Arbeitsalltag ist, ein bisschen als Treat, als Bonbon, um so ein bisschen den Arbeitsalltag aufzulockern. Weil ansonsten, was gibt es denn eigentlich so für Belohnungen, die man irgendwie so Mitarbeitenden als bisschen Besonderheit geben kann? dann gehört natürlich Gehaltserhöhung zu oder irgendwelche Rahmenbedingungen mit mehr Urlaubstag oder sowas.

00:05:48: Kay: Aber ich finde auch so, wenn ich an unsere Sachen zurückdenke, die Sachen, die wir gemacht haben und die wir im Rahmen von der Firma eben ermöglicht haben, insbesondere der Coding-Camp, das war bis jetzt mein erster und einziger Ausflug nach Frankreich. Das heißt, selbst wenn ich nichts gemacht habe, hatte ich zumindest als Arbeitnehmer eine coole Woche, ein bisschen was Besonderes und einfach eine coole Erinnerung, die ich mitnehme.

00:06:10: Kay: Und das ist, glaube ich, eine coole Sache, so als Firma so Erlebnisse zu ermöglichen. Jetzt ganz unabhängig davon, was da passiert, wie effektiv das ist, aber so ein bisschen als Besonderheit, letzten Endes schon auch als Mitarbeiterbindung.

00:06:22: Felix: Genau, das habe ich auch gemerkt bei den Trips, die wir in der Schweiz zum Beispiel gemacht haben oder nach Österreich zu Kunden. So, wenn man zusammen unterwegs ist, das ist schon irgendwie noch was anderes. Und klar, das ist natürlich auch eine der Hauptkomponenten dann hier. Ich glaube, wir haben schon auch unterschiedliche Perspektiven hier. so.

00:06:37: Felix: Ich gehe natürlich schon auch so ein bisschen aus dieser Arbeitgeberperspektive rein und ich sehe natürlich auch ganz viele Opportunitätskosten hier, also das reine Haus und Anfahrt und so weiter.

00:06:50: Felix: Dazu muss man vielleicht sagen, wir übernehmen als Firma die gesamten Kosten, also inklusive Verpflegung, Unterkunft, normalerweise Anreise, jetzt hat jemand im eigenen Auto gekommen, aber grundsätzlich wird eigentlich alles übernommen und das hört sich natürlich jetzt für Privatleute erstmal teuer an. Ich würde sagen, wir werden hier so am Ende 7.000, 8.000 Euro ausgeben, kann ich nicht so ganz auf den Kopf sagen, Aber so in der Größenordnung wird sich das hier bewegen für Montag bis Freitag.

00:07:10: Felix: Und ich habe aber natürlich die ganze Zeit auch im Kopf, wenn die Leute jetzt in ihrem Büro sitzen würden, im Homeoffice oder bei uns im Büro, dann würden wir natürlich nochmal effizienter jetzt rein, was die Abrechnung angeht, arbeiten. und das sind so Gedanken, die kriege ich natürlich als Arbeitgeber so nicht aus dem Kopf, aber ich sehe natürlich gleichzeitig, dass wir hier Projekte anstarten können und machen können, die wir so ohne das Format gar nicht machen könnten.

00:07:31: Felix: Also ich kann vielleicht als Beispiel sagen, dass ich zwei Projekte rausgesucht habe, die wir hier kick-offen wollen und das sind beides Projekte, die einen ganz guten Scope haben, die komplett schon durchbudgetiert sind oder wo das Budget klar ist, die schon freigegeben sind und das sind kleine Firmen, wo der Kunde für uns sehr gut erreichbar ist und das haben wir gestern auch schon in so einer Session gemacht und dann haben wir die Kunden immer angerufen und haben gesagt, ja, wie ist das denn hier?

00:07:55: Felix: Müssen wir den Warenkorb in der Datenbank speichern oder nicht? Und dann konnte man sehr, sehr schnell immer eben eine Info abfragen und das hilft natürlich hier, wenn man dann live zusammensitzt, wirklich am Projekt auch aktiv zu arbeiten. Und da merkt man schon, dass das richtig Bock macht, hier mit mehreren Leuten zusammenzusitzen, an einem Projekt zu arbeiten und jetzt unabhängig davon, wie viel Geld das jetzt bringt oder so, aber einfach dieses Zusammenarbeiten, das macht einfach richtig Spaß.

00:08:16: Kay: Ja, ich finde das gut, dass du dir als Geschäftsführer auch wirtschaftliche Gedanken machst. Dann muss ich das nämlich nicht machen. Das ist, glaube ich, auch so, wie es idealerweise läuft.

00:08:25: Kay: Also du hast eine Dreiteilung gerade schon genannt. Ich glaube, so eine andere Dreiteilung ist ein bisschen zeitlicher Natur, dass man sagt, sicher, es ist schon auch in gewisser Weise Urlaub und wir haben Freizeit und machen Sachen zusammen, Spieleabende oder sonst irgendwas, zusammen kochen, all solche Sachen. Oder eben so Dinge mit beruflicher Perspektive, die man eben gut machen kann, wenn man so aufeinander hockt.

00:08:45: Kay: Kick-offs, Workshops, einfach viele Meetings, wo man sich im Kreis irgendwo hinsetzt und dann über Dinge spricht. Das ist einfach viel effektiver natürlich schon, aber auch einfach menschlicher, wenn man das in so einer Runde macht. Und ich finde aber auch ganz wichtig, dass man so den Arbeitsalltag nicht aus den Augen lässt, weil der normale Alltag geht ja weiter.

00:09:04: Kay: Die ganzen Kunden, die ganzen Projekte, die ganzen Bugs respektieren nicht, dass wir gerade nicht da sind. Und deswegen muss es auch schon ein Zeitfenster geben, in dem man sagt, okay, ich mache jetzt mal drei, vier Stunden Tagesgeschäft und beantworte Mails oder sonst irgendwas. Und da so einen richtigen Rhythmus zu finden, da nehmen wir uns immer viel vor und machen große Pläne und dann vibed sich das doch so ein bisschen in den Tag rein.

00:09:24: Felix: Ja, wir können ja wirklich auf den Tagesablauf mal so ein bisschen eingehen. Wir haben da jetzt aus dem letzten Coding-Camp auch so ein paar Learnings gehabt. Letztes Coding-Camp haben wir gemacht, wir sind früh aufgestanden und haben dann morgens immer eine Sporteinheit gemacht, die dann auch immer unterschiedliche Leute geleitet haben. Dann haben wir Frühstück gemacht, dann sind wir in so einen Arbeitsmodus gekommen und haben, glaube ich, bis 16.30 Uhr, 17 Uhr gearbeitet.

00:09:43: Felix: Also das war sehr arbeitsintensiv, sehr arbeitslastig. Und dann haben wir am Ende vom Coding-Camp gesagt, boah, irgendwie haben wir gar nicht viel zum Beispiel Gesellschaftsspiele gespielt, wo eigentlich hier viele Leute Bock drauf haben. Und jetzt haben wir es diesmal so ein bisschen angepasst. Wir haben jetzt 8.15 Uhr als Frühstückszeit rausgegeben.

00:09:58: Felix: Ja, da ist jetzt nicht immer so richtig Betrieb hier, muss ich sagen. Da gucke ich Kay auch direkt mal an. Da frage ich mich natürlich auch so, ja, ist das jetzt eine feste Zeit? Also wir haben uns da zusammen drauf geeinigt und 8.15 Uhr Frühstück. Dann sagt natürlich der Nächste, ja, 8.15 Uhr habe ich aber noch keinen Hunger. Ja, was macht man daraus?

00:10:15: Felix: Wir haben jedenfalls dann gesagt, 9 Uhr fängt so der Arbeitsblock an und der ist dann relativ flexibel, was man dann macht. Bis 15.30 Uhr geht das und ab 15.30 Uhr dann wirklich Freizeit. Und da haben wir jetzt Badminton gespielt, Tischtennis gespielt. Wir haben eine Schwimmhalle hier dabei. Also das Haus ist wirklich mega. Das kann man vielleicht noch dazu sagen.

00:10:34: Felix: Du hast eben gesagt Jagdhütte, deswegen hier auch diese rustikale Optik. Und das war mal ein Saunabetrieb und ein Restaurant. Also schon eine Historie. Ist aber wirklich gut zurecht gemacht. Und ja, gerade so Schwimmhalle ist natürlich mega. Wir haben einen großen Jacuzzi, den größten, den ich bisher gesehen habe. Aber das soll jetzt kein Flex sein.

00:10:50: Felix: Einfach nur, dass man so sagt. Also hier kann man wirklich auch Zeit verbringen und es macht wirklich auch Spaß und wir sind jetzt nicht eingepfercht. Und was mega cool ist und was wir aus dem letzten Coding-Camp auch mitgenommen haben, ist, dass wir hier neun Schlafzimmer haben. Wir sind ja aktuell jetzt mit elf Leuten hier, konnten jetzt nicht alle mitkommen.

00:11:05: Felix: Und wir haben ja unsere Partnerfirma, die Algron, auch mit hier dabei. Und dann hat eigentlich fast jeder ein eigenes Zimmer. Und das finde ich schon cool, so als Rückzugsort. So, ich teile mir jetzt mit Henrik ein Zimmer, aber das passt auch sehr gut. Aber das finde ich so ganz cool, dass jeder schon so ein bisschen so diese Privatsphäre hat, weil wir schieben ja hier Leute zusammen, die eigentlich so privat nicht unbedingt was miteinander zu tun haben. Und da finde ich ganz cool, wenn man dann zumindest so nachts und abends ja irgendwie so seinen eigenen Bereich hat.

00:11:33: Kay: Da waren jetzt so viele Themen drin. Ich muss mal im Kopf hinbekommen, ob ich das alles hintereinander bekomme. Zu deiner ersten Frage. Ich finde es total wichtig, dass wir da so eine grobe Form geschaffen haben. Also insbesondere das mit dem Frühstück. Jetzt ist es bei mir so, ich frühstücke halt morgens nicht. Also ich stehe dann auf und dann brauche ich auch erstmal ein bisschen, um wach zu werden.

00:11:49: Kay: Dann kann ich zwar schon ein paar Arbeitseinheiten machen, aber der Hunger kommt dann erst so richtig gegen Mittag. Deswegen finde ich das schon gut, wenn man sagt, okay, wir haben ein Zeitfenster für das Frühstück überlegt. Aber gut, du bist mir jetzt hoffentlich auch nicht böse, wenn ich nicht dann lieber länger schlafe, als früh aufzustehen und bei einem Frühstück teilzunehmen, an dem ich eh nicht da bin.

00:12:07: Kay: Aber es ist wichtig, diese grobe Einteilung zu haben, damit sich da alle daran orientieren können und man auch dann so ein bisschen sagen kann, oh guck mal, jetzt ist es schon 16 Uhr, wir haben eigentlich 15.30 Uhr gemacht, lass doch mal Schluss machen, damit man eben nicht diesen privaten Anteil oder den Spaß an dieser Sache nicht versteht. und was du danach gesagt hast mit der Privatsphäre, das finde ich persönlich sehr wichtig, weil mir geht es so, wenn ich irgendwo Fremdes hinkomme und auch nur mit Fremden, also fremde Leute sind das jetzt nicht, nur halt nicht die Leute, mit denen ich mir sonst üblicherweise im Zimmer schlafe, dann habe ich immer so eine gewisse Grundnervosität, bis ich erstmal weiß, wo ist mein Zimmer, wo schlafe ich heute Nacht und schon mal so die Rahmenbedingungen abgesteckt.

00:12:44: Kay: Und da ist es natürlich gut, wenn von vornherein schon klar ist, okay, wir haben theoretisch zumindest genug Zimmer Und so ein paar Kandidaten teilen sich das dann automatisch. Also nicht automatisch, aber danke Felix, dass ihr euch das geteilt habt.

00:12:57: Kay: Das gibt mir einfach sehr viel Ruhe und ich weiß, dass es da verschiedene Arten von Personen gibt und das glaube ich, finde ich wichtig, weil da können wir mal ein spannendes Thema ansprechen, Felix. Felix, ich habe ja das Gefühl, ich muss mal das Mikrofon umhalten, du bist ja so ein extrovertierter Mann. Ich habe das gestern interessanterweise beobachtet, dass du immer mit Feuer in der Gesellschaft bist.

00:13:16: Kay: Also Tür kommt auf, Felix kommt rein und dann ist direkt Stimmung in der Bude und alles ist los. Und mir geht das so, wenn wir gestern, weiß ich nicht, sechs, sieben Stunden gearbeitet haben und hier die ganze Zeit in so einem Raum, wo Leute sind, wo auch Hintergrundgeräusche sind, alles Mögliche. Danach bin ich fertig. Danach muss ich erst mal eine Stunde ins stille Zimmer reingehen und mit niemandem reden und mit niemandem sprechen, weil ich einfach, ich weiß nicht, was es ist, aber dann so überreizt bin, dass ich erstmal Ruhe brauche.

00:13:45: Kay: Und das ist, glaube ich, wichtig zu berücksichtigen, dass es unterschiedliche Arten von Menschen gibt und die unterschiedliche Bedürfnisse haben. Also die eine legen Wert auf ein Einzelzimmer und so weiter.

00:13:52: Felix: Das ist ja das Schöne, dass hier ganz viele Angebote gemacht werden, aber keiner zu irgendwas gezwungen wird. Und jetzt zu meinem persönlichen Auftreten. Also klar, ich würde mich schon auch als extrovertiert grundsätzlich bezeichnen und habe natürlich auch Spaß, hier so eine Bude anzufeuern. Aber gleichzeitig verstehe ich mich natürlich auch so ein bisschen als Vorturner.

00:14:08: Felix: Und das hört sich jetzt blöder an, als es ist. Nein, aber mir ist natürlich schon daran gelegen, dass sich hier alle gut verstehen. Und ich bin ja eigentlich auch ein Morgenmuffel und komme morgens auch nicht so richtig in die Gänge. Und hier versuche ich aber natürlich schon mit Energie auch in den Tag reinzugehen, um das auch so ein bisschen zu transportieren. Und ja, das ist auch so ein bisschen diese Stimmung. Und ich merke auch, dass die anderen das aufnehmen. Und das versuche ich einfach aktiv zu machen. Aber wahrscheinlich fällt es mir auch einfacher, als das bei anderen so ist.

00:14:31: Kay: Genau, das wollte ich eben noch sagen. Wichtig ist das, glaube ich, als Firma zu berücksichtigen, dass es unterschiedliche Menschen gibt, wie es ja zum Beispiel auch jetzt Menschen gibt, die leider nicht dabei sein können aus unterschiedlichen Gründen. Das heißt, wir sind jetzt hier mit nur 90 Prozent der Belegschaft vertreten, hätten uns natürlich 100 gewünscht, eben durch diese ganzen Teambuilding-Maßnahmen.

00:14:49: Kay: Aber ich persönlich fände es dann blöd zu sagen, ja, die Personen, die nicht mitkommen können, haben jetzt auch Pech gehabt, die müssen jetzt die Woche über Plan nach Vorschrift machen. Und deswegen versuche ich ja schon die ganze Zeit auch die irgendwie mit einzubinden und zu sagen, okay, dann ist es jetzt für euch auch eine besondere Woche, auch wenn du nicht da sein kannst und irgendwie trotzdem mit einbringen, in die Projekte mit einbringen, irgendwelche besonderen Sachen, die die Menschen dann machen können.

00:15:13: Kay: Ja, weil ich es einfach blöd finde, wenn man dann sagt, ja Pech gehabt, musst du sehen, wie du klarkommst.

00:15:17: Felix: Ja, das ist natürlich total schwierig, wenn man jetzt hier jemanden remote dazu nimmt. Also man kann es hier leider im Bild nicht sehen, aber wir haben ja auch so ein, bestimmt 100 Zoll Fernseher, wo man schon cool auch ein Meeting oder so an eine Wand werfen kann. Aber natürlich ist das hier vor eine andere Dynamik und du kannst jetzt für einen Kick-Off oder für ein Meeting mal jemand man anders mit reinnehmen.

00:15:35: Felix: Aber es ist was anderes, wenn man dann hier vor Ort ist und abends ein Spielchen mitspielt und so. Aber das muss ich auch sagen, Kay, ich hätte es nicht so präsent gehabt. Ich hätte gesagt, ja gut, dann machen die Leute ihr Tagesgeschäft und man ist so vielleicht noch ein bisschen intensiver im Austausch. Aber dir ist ja sehr daran gelegen, dass wir Leute, die nicht hier sind, auch wirklich mitnehmen und auch einbeziehen und für die auch eine besondere Woche machen, was ich vom Gedanken her total cool finde und cooler Input von dir.

00:15:58: Kay: Ich versuche da ja immer so ein gewisses Fairness-Gefühl herzustellen, für mich und versuche mich da auch in meine Menschen rein zu interpretieren. Und klar, wenn man hier so zusammenhockt, dann arbeitet man auch nicht acht Stunden am Tag durch. Und dann wäre es ja unfair, finde ich, zu verlangen oder auch nur das irgendwie stillschweigend anzunehmen, dass die Leute zu Hause, die nicht mitkommen können, das jetzt einfach durchziehen wie immer.

00:16:22: Kay: Also da hätte ich jetzt rückblickend gesagt, da hätten wir auch noch ein bisschen proaktiver sein können und sowas sagen wie, hey, ja, wir wissen, ihr könnt nicht mitkommen, aber dann gelten jetzt für euch mal auch andere Regeln, wie nehmt euch mal einen halben Tag frei oder, ja, hätten wir uns im Vorfeld vielleicht mehr Gedanken zu machen können. Das wäre jetzt auch eine interessante Anregung, irgendwie sowas zu überlegen.

00:16:41: Felix: Das ist, glaube ich, genau dieses Mindset-Ding, was ich eben gesagt habe. Für dich wirkt es ja so ein bisschen, als wäre das hier eine Urlaubsveranstaltung. Und das meine ich jetzt extra so ein bisschen auch überspitzt. Und für mich ist es aber eigentlich, ich will ja auch richtig was schaffen. Und ich will ja auch richtig Projekte anstarten und richtig was erledigen.

00:16:55: Felix: Ich finde den Gedanken aber trotzdem cool und vielleicht wäre das eine Idee für das nächste Coding-Camp, dass man auch sagt, man hat zum Beispiel so einen Regeltermin, dass man sagt, man checkt sich um 11 Uhr ein und quatscht einfach miteinander und bespricht auch so, was man am Tag machen kann oder wie man vielleicht auch zusammen arbeiten kann, sodass man jeden Tag zumindest so einen Kontaktpunkt hat und von da guckt, wie kann man den Tag gestalten.

00:17:14: Felix: Nee, aber ich wäre sonst drauf eingegangen, was wir für Learnings aus dem letzten Coding-Camp noch mit rausgenommen haben. Ich habe es eben schon so ein bisschen angerissen, aber zwei Sachen habe ich jetzt für dieses Coding-Camp auf jeden Fall schon mal umgesetzt. Das erste ist, wir wollten die Barriere ein bisschen abbauen im Sinne von, letztes Mal waren wir in Südfrankreich und da sind manche mit dem Zug gekommen, manche sind mit dem Auto gefahren und manche sind geflogen.

00:17:35: Felix: Und da war es nicht so richtig möglich, dass mal jemand irgendwie nur von Mittwoch bis Donnerstag kommt. Und jetzt sind wir halt in Holland. Das ist jetzt von Köln schon drei Stunden gewesen. aber aus dem Ruhrgebiet, glaube ich, einen Tick kürzer. Und für alle jedenfalls etwas besser erreichbar. Und jetzt haben wir schon die Situation, dass mal einer einen Tag später kommt, eine andere fährt einen Tag früher.

00:17:52: Felix: Also es passt so ein bisschen besser in die Lebenssituation von den Leuten. Nur weil wir jetzt hier eine Arbeitswoche machen, heißt das natürlich nicht, dass die Leute vielleicht nicht noch andere Veranstaltungen nebenbei haben. Und da finde ich das etwas zugänglich. Und jetzt haben wir natürlich wahnsinnig Glück hier mit dem Wetter. Das war natürlich der Riesenvorteil an Frankreich.

00:18:06: Felix: Da kann man sich relativ drauf verlassen. Hier scheint aber auch wunderbar die Sonne, obwohl man es jetzt nicht so richtig sieht, weil wir den Vorhang zugezogen haben. Aber das war für mich so ein Learning. Eigentlich ist das besser, wenn man das so ein bisschen in der Nähe macht, dass man so ein bisschen flexibler anreisen kann. Und der andere Punkt, ganz gleich auch gerne darauf eingehen, ist für mich ganz klar super wichtig, ist einfach gutes Internet.

00:18:27: Felix: Und hier haben wir zumindest sehr, sehr gute Hotspots. Also 5G läuft hier wirklich hervorragend. Das WLAN, ja, so ein bisschen durchwachsen. Aber das ist auch so eine Geschichte. Beim letzten Haus hatten wir uns versprochen, dass wir da sehr gutes Internet hätten. Haben dann auf den letzten Drücker dann noch so ein Starlink aufgebaut. Ja, das war schon ein Thema und hat nicht so richtig gut funktioniert. Das sind so Sachen, da würde ich beim nächsten Mal wieder Wert drauflegen und das haben wir heute auch anders gemacht.

00:18:54: Kay: Vielleicht gibt es da einfach ein Kommunikationsproblem. Wenn wir als zwei Tech-Firmen mit zehn Informatikern und Laptops und Internet nonstop sagen, wir brauchen gutes Internet, haben wir da vielleicht andere Vorstellungen, von was das bedeutet, als wenn man so Otto Normalverbraucher mit so einer Jagdhütte im Wald fragt, ob wir gutes Internet haben.

00:19:12: Kay: Dann sagen die, ja, in jedem Raum hast du mal ein bisschen den WLAN zwischendurch, aber die haben wahrscheinlich nicht so die Anforderungen an Stabilität und Durchsatz, die wir so haben. Aber zum Glück, und das ist ja etwas, Etwas, was man halbwegs herausfinden kann, eben was du gesagt hast über Hotspot, dass wir zumindest mit einer Handvoll Handys und zum Glück guten Firmenverträgen sagen können, irgendwie können wir das schon abfangen.

00:19:33: Kay: Und das ist auf jeden Fall auch sehr wichtig, weil ich weiß gar nicht, was wir hier machen an produktiven Sachen, wenn wir kein Internet haben. Und das mit der Anreise, da stimme ich dir auch vollkommen zu. Je niederschwelliger man die Anreise macht und auch, dass die Leute mit dem Auto selber an- und abreisen können oder mit dem Zug vielleicht. In der Hinsicht sind wir jetzt auch ein bisschen in der Pampa.

00:19:52: Kay: Also ich glaube, mit den Öffis hier hinkommen wäre schwierig. Aber es ist auf jeden Fall deutlich nahbarer als erst nach Toulouse fliegen in Frankreich oder so. Da sagst du dann nicht, okay, ich komme mal für zwei Tage nach oder jetzt sogar Szenarien von, dass irgendwelche Kunden, mit denen wir Projekte machen, mal vielleicht für einen Tag spontan kommen.

00:20:10: Kay: Das ist natürlich viel besser. Also das könnte ich mir auch gut vorstellen für die Zukunft, dass wir sagen, wir versuchen das eher in den Räumen zu machen, wo die Leute, die so ein bisschen über Deutschland verteilt sind, halbwegs gleichmäßig gut hinkommen. Und dann nehmen wir vielleicht in Kauf, dass es sich nicht auf dem Klappentext ganz so fancy anhört, wie wir fliegen nach Toulouse in so eine Villa. Aber dafür kann man einfach mehr Leute abholen. Darum geht es ja, einfach möglichst viele Leute abzuholen in ihren Lebensumständen.

00:20:37: Felix: Ja, total. Und ich meine, Lisa wird sicherlich hier das eine oder andere Foto vielleicht nochmal reinstellen. Und bei Instagram könnt ihr es sicherlich dann auch sehen. Es ist aber schon sehr vernünftig hier. Also ich fühle mich schon richtig wohl. Ich wohne ja hier in so einer schönen Gartenhütte. Das ist wirklich vom Allerfeinsten gemacht. Und wir haben hier einen See im Garten.

00:20:55: Felix: Also hier kann man es schon aushalten. Also klar, Südfrankreich hat so ein kleines Chateau. Das ist dann vielleicht nochmal eine andere Nummer gewesen. Geben wir euch auch nochmal ein Foto mit rein. Genau, aber das ist schon eine coole Veranstaltung.

00:21:06: Felix: Ja, und als Takeaway, so ich sage jetzt aus meiner Geschäftsführerperspektive, ich glaube, ohne das Format wären wir einen Tick eine andere Firma, weil ich glaube, wir kommen schon wirklich massiv zusammen hier. Wir rücken ein ganzes Stück enger zusammen. Wir schaffen das, Projekte anzustarten, die sonst sicherlich viel Kommunikationsbedarf hätten und das über Meetings zu machen. Ja, das wäre einfach eine andere Qualität, würde ich sagen.

00:21:30: Felix: Und genau wie du das sagst, das soll ja auch ein Incentive sein. Das soll auch cool für die Leute sein. Wir reden ja auch viel über das Coding-Camp, was wir 2023 gemacht haben. Und die Mitarbeitenden, die da noch nicht dabei waren, die werden natürlich auch hellhörig und denken so, ah, was ist vom Format, hätte ich auch mal Lust drauf und so. Und ich nehme das hier zumindest wahr.

00:21:45: Felix: Die Stimmung ist ausgelassen und cool und alle haben Spaß. Und ja, jeder kann auch so sich einbringen, wie er ist. Also ich nehme das als super positiv wahr und freue mich eigentlich jetzt schon auf die nächste Iteration, obwohl wir hier noch zwei Tage haben, wo ich mich auch sehr darauf freue. Heute Abend müssen wir natürlich mal ein Brettspiel-Epos auspacken. Da habe ich schon große Lust drauf.

00:22:04: Kay: Hör ich da raus, Coding-Camp 28 confirmed damit. Aber wir haben natürlich auch den großen Vorteil, dass einfach alle Menschen miteinander klarkommen. Wir können hier, wie viel hast du gesagt, elf Leute in einen Raum werfen, alle reden mal mit allen. Und es ist wirklich ein großer Haufen, der gut miteinander klarkommt. Und was ich besonders wichtig finde, ist, dass solche Sachen so eine Firma nachhaltig definieren.

00:22:26: Kay: Und es ja immer noch das Thema gibt, dass einfach mit Corona und dieser ganzen Remote-Umstellung sich die Firma in der Hinsicht gewandelt hat. Also als ich angefangen habe, da haben wir alle zusammen im selben Büro gesessen. Alle Leute kamen mehr oder weniger aus dem Einzugsbereich Dortmund und es wurde erwartet, dass man jeden Tag da ist für ein paar Tage in der Woche.

00:22:44: Kay: Dann kam natürlich Corona. Leute haben wir von weiter weg rekrutiert. Also die können jetzt auch nicht mehr einfach so ins Büro kommen. Und wenn man da nicht zwischendurch mal so Höhepunkt oder so Gemeinsamkeiten hat, dann fühlt es sich meiner Meinung nach auch nicht so richtig als Firma an. Also ich bin ja vielleicht nochmal so eine Sonderposition, weil ich mit allen Mitarbeitenden natürlich zu tun habe, über Merge Requests und die Projekte und sowas.

00:23:06: Kay: Aber es gibt, glaube ich, innerhalb des Teams Leute, die sich wirklich nur in diesen Zusammenhängen mal sehen. Und für uns beide ist es natürlich auch schön, alle mal so, oder möglichst alle, auf einem Haufen zu sehen. und da dann eben zu sagen, wir sind halt nicht nur so eine Reihe von einzelnen Leuten, die zufällig von der gleichen Firma bezahlt werden, aber ansonsten isoliert sind, sondern zumindest so immer mal wieder, zum Beispiel auch zu den Weihnachtsfeiern oder solchen zwischenzeitlichen Events, kommen wir doch mal als Firma zusammen und definieren das Bild, was wir voneinander haben mit Workshops, KI, Gesellschaftsspielen und so weiter.

00:23:39: Felix: Da hast du so einen subtilen Punkt angerissen, den wir noch gar nicht angesprochen haben, aber ich glaube, wir können den Podcast hier auch noch zwei Stunden weiterführen. Aber das ist natürlich hier eine gute Gelegenheit, wirklich auch Themen anzusprechen, für die man sonst so keinen richtigen Raum hat. Also wirklich so Punkte, wo wollen wir die Firma hin entwickeln?

00:23:53: Felix: Was für Kunden wollen wir auf Dauer begleiten? Und was ist eigentlich so unser Profil? Und das kann man hier so face-to-face richtig gut machen. Und da kann sich auch jeder einbringen, der vielleicht in so Meeting nicht irgendwie die erste Geige spielen würde und sich mal vorpreschen würde. Und das bietet so ein Format natürlich auch an.

00:24:10: Felix: Ja Kay, wenn du keinen Punkt mehr hast, würde ich sagen, wir machen einen kleinen Wrap-up. Ich bin heute im Kochteam eingeteilt und wir haben schon Pizzateig angesetzt. Der geht gerade im 27 Grad warmen Poolhaus.

00:24:22: Felix: Ist hoffentlich schon ordentlich aufgegangen. Wir haben hier einen Pizzaofen, riesiges Ding mit Pizzasteinen und allem Zipp und Zapp. Den werden wir gleich ordentlich feuern. So heiß, wie er dann irgendwie geht. Und dann fabrizieren wir hier heute Abend leckere Pizza. Genau, wir haben jeden Tag so zwei Kochteams gemacht. Das ist natürlich auch cool, dass man sich so zusammenwürfelt. auch Leute, die vielleicht so projektmäßig nicht so viel zu tun haben.

00:24:42: Felix: Und das funktioniert diesmal ganz gut. Letztes Mal in Toulouse hatten wir ja dann so ein Catering immer jeden Tag. So finde ich es aber auch wunderbar. Funktioniert richtig gut. Gestern hatten wir vegane Bolo. Mega gut gemacht. Und am ersten Tag gab es leckere Wraps. Also, aber heute Abend freue ich mich sehr auf die Pizza. Kay, jetzt darfst du die Abschlussworte formulieren.

00:24:58: Kay: Wahrscheinlich hier der falsche Rahmen. Das müsste man nochmal sagen, wenn die Leute tatsächlich alle zusammen sind. Aber was mir jetzt aufgefallen ist, was wirklich gut funktioniert, ist, dass auch ja alle sich so ein bisschen umsehen und darum kümmern, dass es hier weiterhin vernünftig aussieht. Also ich weiß nicht, ob es an einigen wenigen liegt oder an allen so ein bisschen, aber Küche sieht immer vernünftig aus.

00:25:15: Kay: Es wird Geschirr aufgeräumt, gewaschen, in die Spülmaschine auch wieder ausgeräumt. Es wird immer zwischendurch aufgeräumt. Also da kenne ich Wohnungen in Feriensituationen, die nach zwei Tagen ganz anders aussehen. Dagegen läuft das hier wirklich gut. Das ist einfach fantastisch. Und jetzt hast du mir gerade so ein bisschen von deiner Pizza vorgeschwärmt.

00:25:32: Kay: Ich habe mich ja für den veganen Lebensstil entschieden. Und da ist natürlich Pizza der Endgegner, weil veganer Käse einfach Ende der Evolution ist. Aber ich freue mich zumindest an das Glitzern in deinen Augen zu sehen. Und ich finde, das hat überraschend gut funktioniert. Und nochmal hier ein Recap zur Situation zu machen. Also widrigste Umstände, unter denen wir aufnehmen.

00:25:51: Kay: Vielleicht gibt es ein paar spannende Fotos. Also wenn ihr auch nur irgendwas Gescheites bei rumkommt und ihr Leute da draußen euch einen Podcast angehört habt und sagt, ja, also wenn ihr es nicht gesagt hättet, wäre mir gar nicht aufgefallen, dass ihr live unterwegs seid, dann sehe ich da zumindest ein Szenario für die Zukunft. Und ich finde auch, wenn man so nebeneinander sitzt, man muss sich erst mal daran gewöhnen, auch zwischendurch mal daran gewöhnen, die Kamera zu gucken für die tollen Thumbnails und weiß ich nicht was. Aber könnte ich mich daran gewöhnen, muss ich sagen.

00:26:18: Felix: Genau, das Format so nebeneinander zu sitzen, macht einiges schwieriger, aber anders auch einfacher. Also wir können uns angucken. Ich kann das Mikrofon anfordern. Also es ist schon auch cool. Und wir haben eigentlich geplant, das hier mit einer Live-Audience zu machen, weil hier ein paar Leute natürlich auch interessiert waren, wie sieht so ein Podcast aus.

00:26:32: Felix: Vielleicht haben wir auch so ein Behind-the-Scenes-Bild später mal, dass man so das Setup hier so ein bisschen sieht, wie wir es aufgebaut haben. Jedenfalls wurde mir eigentlich gesagt, im Hintergrund wird applaudiert und alles. Jetzt haben sie sich alle nach und nach verdrückt. Das Wohnzimmer ist jetzt hier leer. Aber ich denke, es ging auch so. Also geil.

00:26:46: Felix: Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht. Eigentlich wie immer. Vielleicht sogar noch mehr Spaß als sonst. Und ja, ich freue mich auf die Zeit mit dir. Und heute Abend werde ich dir ein paar Pizza-Brötchen backen. Die gehen, glaube ich, auch ohne Käse.

00:26:58: Kay: Dankeschön und tschüss.

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